Die Union schlägt eine Gesetzesänderung vor, um Medikamente zur Gewichtsreduktion, insbesondere die sogenannte Abnehmspritze, unter bestimmten Bedingungen von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlen zu lassen. Sie argumentiert, dass diese Medikamente eine nachhaltig wirksame Behandlung der Krankheit Adipositas ermöglichen und somit von den Kassen unterstützt werden sollten.
Dabei diskutiert die Union die Kosten von Magen-OPs im Vergleich zu Abnehmspritzen und betont die Risiken und Folgekosten von Magen-OPs. Obwohl die Abnehmspritze teuer ist, sieht man eine zukünftig positive Preisentwicklung. Die Rolle des Gemeinsamen Bundesausschusses wird hervorgehoben, der über die Kostenübernahme für die Abnehmspritze entscheiden soll.
Die Union legt nahe, dass die Unterstützung von Medikamenten zur Gewichtsreduktion langfristig die Krankenkassen entlasten und die gesundheitlichen Folgekosten reduzieren könnte. Sie argumentiert, dass bereits Magen-OPs unter bestimmten Umständen von den Krankenkassen bezahlt werden, während Medikamente zur Gewichtsreduktion bisher ausgeschlossen sind. Die Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses in Bezug auf die Kostenübernahme wird als entscheidend dargestellt.