Mittwoch, 07.01.2026

Eitel Bedeutung: Definition, Herkunft und Verwendung

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Redaktion Lahn-Kurier

Der Begriff ‚eitel‘ beschreibt eine starke Selbstverliebtheit, die sich häufig in einem übertriebenen Fokus auf das äußere Erscheinungsbild manifestiert. Eitelkeit kann als eine Art von Gefallsucht verstanden werden, bei der das Verlangen nach Bewunderung und Anerkennung im Vordergrund steht. Personen, die als eitel gelten, legen oft großen Wert auf ihr Aussehen, was von manchen als trivial oder oberflächlich angesehen wird. Laut Duden wird ‚eitel‘ als eine Denkweise definiert, die sich ausschließlich auf eigene Vorteile konzentriert. Diese Besessenheit von dem Äußeren kann sowohl positive als auch negative Folgen haben; sie kann zu einem ansprechenden Aussehen führen, birgt aber auch das Risiko, dass man die wesentlichen Dinge aus den Augen verliert. Eitelkeit bewegt sich damit in einem Spannungsfeld zwischen dem Wunsch nach äußerlicher Anziehung und der Gefahr, in einer oberflächlichen Lebensweise festzustecken. Bei der Auseinandersetzung mit dem Begriff ‚eitel‘ wird offenkundig, dass diese Eigenschaft sowohl das Selbstbild als auch die sozialen Beziehungen erheblich prägen kann.

Herkunft des Wortes ‚eitel‘ erklärt

Das Adjektiv ‚eitel‘ hat seine Wurzeln im mittelhochdeutschen Wort ‚eitel‘, das wiederum aus dem althochdeutschen ‚aitil‘ stammt. Ursprünglich bezeichnete es etwas, das wertlos oder nichtig ist, und entwickelte sich im Laufe der Zeit weiter zur heute gebräuchlichen Bedeutung, die oft mit Oberflächlichkeit und Selbstgefälligkeit assoziiert wird. Eitelkeit als Konzept beschreibt eine übersteigerte Sorge um das eigene Äußere und Ansehen. Diese Vorzüge der Eitelkeit werden häufig kritisch betrachtet, da sie oft als vermeintlich leer und ohne Substanz wahrgenommen werden. Synonyme für ‚eitel‘ sind unter anderem Worte wie ‚gefallsüchtig‘ oder ‚oberflächlich‘, die ebenfalls das Gefühl von Leere und mangelndem Inhalt vermitteln. In der Grammatik wird ‚eitel‘ als Adjektiv verwendet, um Personen oder Verhaltensweisen zu beschreiben, die stark auf äußere Erscheinungen fokussiert sind. Die Herkunft des Wortes spiegelt also die Entwicklung wider, wie sich Bedeutungen über die Jahrhunderte verändern können und welche kulturellen Assoziationen sich daran knüpfen.

Vielfältige Verwendung des Adjektivs ‚eitel‘

Das Adjektiv ‚eitel‘ ist vielseitig einsetzbar und beschreibt oft eine übermäßige Vorliebe für das eigene Äußere und die äußere Erscheinung. Eitelkeit geht häufig Hand in Hand mit Gefallsucht, da eitle Personen oft darauf bedacht sind, bewundert und als attraktiv wahrgenommen zu werden. Diese Selbstverliebtheit kann jedoch auch als sinnlos oder falsch angesehen werden, insbesondere wenn sie die zwischenmenschlichen Beziehungen beeinträchtigt. In der heutigen Sprache hat das Wort ‚eitel‘ einen veralteten Beiklang, der an das übertrieben Selbstbewusstsein der Menschen erinnert, die sich über das Materielle definieren. Die negative Konnotation des Begriffs ist unübersehbar, wenn wir von einer eitle Person sprechen, die mehr Wert auf Oberflächlichkeiten legt als auf innere Werte. Zudem zeigt die Rechtschreibung des Wortes, dass es sich um einen festen Begriff in der deutschen Sprache handelt, der trotz seiner veralteten Verwendung weiterhin in aktuellen Kontexten Anwendung findet. So bleibt ‚eitel‘ ein Begriff, der sowohl Bewunderung als auch Kritik hervorrufen kann.

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