Donnerstag, 13.06.2024

Russland: Die zunehmende Militarisierung von Kindern und Jugendlichen

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Lisa Gruber
Lisa Gruber
Lisa Gruber ist eine talentierte Nachwuchsredakteurin, die mit ihrer frischen Perspektive und ihrem Gespür für Trends neue Impulse setzt.

Im russischen Kindergarten werden militaristische Spiele gespielt und eine stark patriotische Erziehung betrieben, was auf die generelle Militarisierung der russischen Gesellschaft hindeutet.

In russischen Kindergärten werden militaristische Spiele wie ‚Maskirowka‘, ‚Vermine das Feld!‘ und ‚Sammle die Munition ein!‘ gespielt. Veteranen des Afghanistan-Kriegs besuchen Vorschulklassen, um die Kinder zu motivieren, in den Reihen der russischen Armee zu dienen.

An russischen Schulen finden ‚Gespräche über Wichtiges‘ statt, in denen patriotische Gefühle und Heimatliebe vermittelt werden. Kinder in Russland tragen schusssichere Westen im Unterricht, lernen den Umgang mit Waffen und absolvieren vormilitärische Ausbildungen.

Die patriotische Jugendorganisation Junarmija hat mehr als eine Million Mitglieder und wurde ins Blickfeld der Medien gerückt wegen Aktionen wie ‚Brief an den Soldaten‘ und dem Erstürmen eines Modells des Berliner Reichstags.

Die zunehmende Militarisierung und patriotische Erziehung in russischen Kindergärten und Schulen zeigt eine deutliche Auswirkung auf die jüngere Generation. Es wird diskutiert, ob diese Entwicklung zu einer vermehrten Bereitschaft der jungen Russen führen könnte, in den Kriegsdienst einzutreten. Kritiker sehen darin eine gefährliche Form der Indoktrination und Militarisierung von Kindern und Jugendlichen.

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